Neeeele Weinkeller-Schlüsselverwalter Dabei seit: 16.07.2008 Beiträge: 4.640 Herkunft: Thüringen Haustiere: kein Haustier
Die Ladenhüterin - Sayaka Murata
Die Ladenhüterin von Sayaka Murata
gehört bei BookBeat: 3:13 Std., Sprecherin: Bettina Storm, erschienen am 21.02.20 im Aufbau Audio Verlag
als gebundene Ausgabe: 6,95 Euro, gebraucht: nicht günstiger, 145 Seiten, erschienen am 09.03.18 im Aufbau Verlag
als Taschenbuch: 10.- Euro, gebraucht ab: 9.- Euro, 145 Seiten, erschienen am 13.11.19 im Aufbau Taschenbuch Verlag
als Kindle Ausgabe: 7,99 Euro, 142 Seiten, erschienen am 09.03.18 im Aufbau Digital Verlag
als Hörbuch außerdem bei Audible und als Audio-CD erhältlich
Da mir "Das Seidenraupenzimmer" der Autorin ja bis auf den Schluss sehr gut gefallen hat, wollte ich noch ein Buch der Autorin probieren und habe mir "Die Ladenhüterin" angehört.
In diesem Buch geht es um Keiko Furukura, wieder eine Außenseiterin, jedenfalls das was die japanische Gesellschaft unter Außenseitern versteht. Keiko ist unsicher im Umgang mit anderen Menschen, sie kann Gefühle nicht nachvollziehen und versteht aus diesem Grund andere Menschen nicht besonders gut.So zieht sie sich lieber zurück und passt somit nicht mehr in die Norm.
Als sie 18 Jahre alt ist, bewirbt sie sich als Aushilfe in einem Konbini, einem 24 Std. Supermarkt der 365 Tage im Jahr geöffnet hat. Und hier findet sie endlich ihre kleine geschützte Welt, ihr Universum in dem sie ganz und gar versinkt. Es gibt feste Regeln und ganz klare Ansagen was von ihr erwartet wird und so verliert sie nach und nach ihre Unsicherheit und findet ihren Platz im Leben.... eben genau in diesem Konbini. Sie fühlt sich wohl, bis sie mit 36 Jahren wieder von Familie und Freunden darauf angesprochen wird, dass sie noch immer als Aushilfe arbeitet, nicht verheiratet ist und keine Kinder hat. Und obwohl sie sich selbst wohlfühlt, verhält sie sich für alle anderen wieder nicht normgerecht. Ob und wie Keiko dieses "Manko" lösen kann, müßt ihr selbst lesen.
Ich kann euch aber soviel verraten, diesmal hat mir auch der Schluss ganz gut gefallen.