Neeeele Weinkeller-Schlüsselverwalter Dabei seit: 16.07.2008 Beiträge: 4.640 Herkunft: Thüringen Haustiere: kein Haustier
Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche - Alina Bronsky
Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche von Alina Bronsky
gehört bei BookBeat: 5:20 Std., Sprecherin: Sophie Rois, erschienen am 05.01.19 im Tacheles! Verlag
als gebundenes Buch gebraucht ab: 6,70 Euro, 320 Seiten, erschienen am 19.08.10 im Kiepenheuer & Witsch Verlag
als Taschenbuch: 8,99 Euro, gebraucht ab: 6,99 Euro, 320 Seiten, erschienen am 19.04.12 im KIWI Taschenbuch Verlag
als Kindle Ausgabe: 8,99 Euro, 313 Seiten, erschienen am 17.08.10 im Kiepenheuer & Witsch Verlag
außerdem als Audio-CD erhältlich
Alina Bronsky erzählt hier wieder eine wunderbare sarkastische und lustige Geschichte einer tatarischen Familie. Erzählt wird wieder, wie fast immer in Bronskys Geschichten, aus der Sicht einer unheimlich willenstarken Großmutter die im Hause ein strenges Regiment führt. Ihr Gatte Kalganow hat nichts zu sagen und deshalb schweigt er auch meistens und ihre Tochter Sulfia ist blass, freud- und glücklos und absolut ungeeignet für das Leben an sich (so beschreibt sie die Mutter). Als Sulfia schwanger wird, versucht Rosalinda alles, um die Geburt zu verindern, aber das kleine Mädchen ist stark genug um sich ins Leben zu kämpfen. So wird Aminat geboren, stark, schön, schlau und willenstark, genauso wie ihre Großmutter und so findet Rosalinda in Aminat einen Menschen, den sie bedingungslos lieben kann, weil er ihr ebenbürtig ist. Rosalinda entwickelt so eine leidenschaftliche Liebe für ihre Enkeltochter, dass sie alles dafür tut um Aminat selbst großziehen zu können, denn ihrer schwachen Tochter Sulfia traut sie das auf keinen Fall zu.
Daraus entwickeln sich die verschiedensten Situationen, lustige, skurile, aber auch sehr sehr traurige und nachdenkliche. Unglaublich, wie Alina Bronsky es schafft einem eine Protagonistin, die so gar nichts liebenswertes an sich hat, so symphatisch zu machen. Am Ende des Buches habe ich Rosalinda geliebt und mir so eine Großmutter gewünscht.
Ich habe wieder herzhaft lachen können und ich habe eine wunderbare Geschichte bekommen die mir von Anfang bis Ende sehr gut gefallen hat.
Ich habe dieses Buch ja als Hörbuch gehört und wie auch schon bei "Der Zopf meiner Großmutter" hat Sophie Rois die Geschichte erzählt. Ich kann nur sagen, Frau Bronsky sollte sich auch weiterhin für Sophie Rois entscheiden. Ich habe noch nie eine Erzählstimme gehört, die so so gut auf die Protagonistin gestimmt hat. Großartig Frau Rois!