Neeeele Weinkeller-Schlüsselverwalter Dabei seit: 16.07.2008 Beiträge: 4.640 Herkunft: Thüringen Haustiere: kein Haustier
Der Geburtstag - Carol Wyer
Der Geburtstag von Carol Wyer
Teil 1 der Detective Nathalie Ward Reihe
als Taschenbuch: 11,99 Euro, 368 Seiten, erschienen am 03.03.23 bei Bookouture
als Kindle Ausgabe: 0,99 Euro, 392 Seiten, erschienen am 07.03.23 bei Bookouture
Ich habe dieses Buch als digitales Leseexemplar vom Verlag erhalten und bedanke mich ganz herzlich bei Bookouture und bei Netgalley.
Die 5jährige Ava Sywer verschwindet während einer Geburtstagsparty. Die Feier findet in einem Eventcenter statt und die ganze Klasse ist eingeladen. Als die Kinder - 20 an der Zahl - aus dem Streichelzoo zurückkommen, sind es nur noch 19 Kinder. Es fehlt die kleine Ava. Sie ist, unbemerkt von den Erwachsenen, verschwunden, weil sie Niemandem Bescheid gesagt hat, dass sie zur Toilette gehen wollte.
Erst zwei Jahre später wird Avas Leiche bei Baggerarbeiten im ehemaliegen Erlebniscenter gefunden. Der Fall wird nun ganz neu aufgerollt und es beginnen neue Ermittlungen. Doch schon ein paar Tage wird wieder die Leiche eines kleinen Mädchens gefunden. Schnell wird den Ermittlern klar, dass die beiden Fälle zusammenhängen, denn bei dem zweiten Mädchen handelt es sich um Audrey Briggs, die damals ebenfalls auf der Geburtstagsfeier war bei der Ava verschwand.
Es ist ein spannender Thriller, was natürlich klar ist, denn es geht ja immerhin um den gewaltsamen Tod kleiner Mädchen. Das läßt ja niemanden kalt. Trotzdem war mir die ständige Erwähnung eines früheren Falls von Detective Ward etwas zuviel. Mir ist klar, dass die Autorin hier die Gefühlswelt und auch das Unmfeld der Detectivin installieren möchte. Schließlich soll es ja eine Reihe werden. Trotzdem denke ich, dass nach 3maliger Erwähnung es alle verstanden haben sollten welche prägende Wirkung dieser Fall auf DI Ward hat, zumal er für diese Geschichte von keinerlei Bedeutung ist. Auch die ausschweifende Beschreibung des Interiors des Polizeikomissariats fand ich unnötig.
Es werden viele Dinge mehrfach und immer wieder aufgegriffen. Das macht die Geschichte leider ein wenig ermüdend und nimmt viel von der Spannung.
Auch finde ich die ganze Geschichte etwas zu konstruiert im Hinblick auf das Ende und auch auf die zeitlichen Abläufe der Handlung.
Zugute halten kann ich der Geschichte allerdings, dass sie nicht vorhersehbar ist in Bezug auf Handlung und Täter/in.
Mein Fazit: Eine solide unterhaltsame Geschichte, die ein paar Stunden ganz gut unterhält, aber nichts was lange im Gedächtnis bleibt. Ein üblicher Krimi/Thriller aus dieser Sparte.