Neeeele Weinkeller-Schlüsselverwalter Dabei seit: 16.07.2008 Beiträge: 4.640 Herkunft: Thüringen Haustiere: kein Haustier
Die Einsamkeit des Bösen - Herbert Dutzler
Die Einsamkeit des Bösen von Herbert Dutzler
gehört bei BookBeat: 10:23 Std., Sprecherin: Sarah Dorsel, erschienen am 01.07.21 im Haymon Verlag
als gebundene Ausgabe: 17,90 Euro, gebraucht ab: 4,37 Euro, 352 Seiten, erschienen am 18.08.16 im Haymon Verlag
als Taschenbuch: 14,95, gebraucht ab: 4,59 Euro, 368 Seiten, erschienen am 14.07.20 im Haymon Verlag
als Kindle Ausgabe: 9,99 Euro, 350 Seiten, erschienen am 17.08.16 im Haymon Verlag
außerdem als Hörbuch bei Audible erhältlich
Alexandra hatte keine schöne Kindheit. Der Vater herrscht mit eiserner Hand über die Familie bis er durch einen Unfall ums Leben kommt. Die Mutter hat schon früh gelernt den Mund zu halten und alles über sich ergehen zu lassen und auch ihre beiden Brüder führen nicht das Leben welches sie führen sollten.
Nun ist Alexandra eine erwachsene Frau, hat einen Ehemann und zwei Kinder. Ihre Familie ahnt nichts von Alexandras schlimmen Kindheit, denn sie redet mit niemandem darüber.
Doch dann gewinnt ihr Ehemann eine riesige Summe im Lotto und was anfangs natürlich als großes Glück erscheint entwickelt sich nach und nach zu einem großen Problem für Alexandra. Sie kann die pure Lebensfreude eines solchen Gewinnes nicht annehmen und verstrickt sich mehr und mehr in dunkle Überlegungen. Ihr Mann möchte gern mit der ganzen Familie den Gewinn genießen und allen ein paar Träume erfüllen und auch die Kinder haben plötzlich ziemliche materielle Ansprüche. So entfremdet sich Alexandra mehr und mehr von ihrer Familie.
Anfangs gefiel mir das Buch richtig gut, weil es zwei Stränge beinhaltet. Zum Einen erfahren wir vom Mädchen Alexandra, die sehr unter ihrem trinkenden und schlagenden Vater und der Unfähigkeit ihrer Mutter zum Widerstand leidet. Zum Anderen erfahren wir, wie scheinbar gefestigt Alexandra als erwachsene Frau wirkt und wie ein Lottogewinn dieses Kartenhaus zerbrechen lässt.
Allerdings wurde mir dann alles ein wenig zu viel. Die Protagonisten und hier ganz besonders die Kinder waren mir so so unsymphatisch und für meine Begriffe auch völlig unerzogen, so dass sie mich genervt haben. Alexandra war ständig nur mürrisch und nicht in der Lage sich auf irgendwas Schönes im Leben einlassen zu können. Insgesamt war mir alles das am Ende leider alles zu viel. Ich fand es aber doch auch ganz spannend zu lesen und sich zu überlegen, welche Probleme so ein Lottogewinn auch mit sich bringen kann.
Also, es war jetzt zwar kein Highlight Buch für mich, aber ich kann es trotzdem empfehlen, denn es ist schon eine spannende Geschichte.